Das Geldwäschegesetz

 

Aufgrund des Geldwäschegesetzes (GwG) sind unter anderem Immobilienmakler dazu angehalten, die Identität ihrer Kunden zu verifizieren und zu dokumentieren. Dies hat immer dann zu geschehen, wenn von Seiten des Kunden ein ernsthaftes Interesse an einer Durchführung eines Kaufvertrags besteht. Im Falle eines Immobilienkäufers kommt dies dem Zeitpunkt einer Reservierung oder einer Kaufabsichtserklärung gleich.

Die Verifizierung hat beispielsweise durch die Anfertigung und Aufbewahrung von Ausweiskopien zu erfolgen. Kunden sind dazu verpflichtet, bei der Verifizierung mitzuwirken, andererseits sieht das Geldwäschegesetz vor, dass von Seiten des Immobilienmaklers eine Meldepflicht bei der entsprechenden Behörde besteht.

Folgende Daten sind zum Zwecke der Identifizierung des Kunden vom Makler zu erfassen und 5 Jahre lang aufzubewahren:

Bei natürlichen Personen:

  • Name
  • Geburtsort
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift

Bei juristischen Personen:

  • Firma
  • Name / Bezeichnung
  • Rechtsform
  • Registernummer (sofern vorhanden)
  • Anschrift des Firmensitzes / der Hauptniederlassung
  • gesetzlicher Vertreter / Mitglieder des Vertreterorgans

Ziel des Geldwäschegesetzes ist es, Bürger vor möglichen illegalen oder terroristischen Handlungen zu schützen.

Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen!

Wenn Sie Fragen haben, dürfen Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.